Ein Helm sollte fest sitzen.
Nicht so fest, dass Sie denken: „Ich bekomme das Ding kaum auf den Kopf.“ Nicht so fest, dass Sie denken: „In 10 Minuten bekomme ich Kopfschmerzen.“
Einfach sicher.
Denn wenn ein Offroad-Helm richtig sitzt, denken Sie gar nicht mehr an ihn. Und genau so sollte es sein.
Ganz gleich, ob Sie nach Crosshelmen suchen, jeden Dual-Sport-Helm auf dem Markt vergleichen oder nach der neuesten Innovation im Bereich Fahrerschutz und Kommunikation Ausschau halten – der Sitz ist wichtiger als sämtliche Ausstattungsmerkmale.
Und beim Cardo Venture kommt es ganz besonders auf den Sitz an.
Der Venture zeichnet sich durch eine Kombination aus einer leichten Verbundaußenschale mit aufprallabsorbierendem Schaumstoff in 4 Härtegraden und der 360°-Turbine-Technologie von LEATT mit integrierter Mesh-Kommunikation sowie dem Sound by JBL aus. Doch nichts davon erfüllt seinen Zweck, wenn der Helm nicht richtig auf Ihrem Kopf sitzt.
Fangen wir also damit an.
Alles beginnt mit Ihrem Kopfumfang
Um die richtige Venture-Größe zu finden, müssen Sie zunächst Ihren Kopfumfang messen.
Nehmen Sie ein weiches Maßband und legen Sie es an der breitesten Stelle Ihres Kopfes an, etwa 2,5 cm (1 Zoll) oberhalb Ihrer Augenbrauen. Achten Sie beim Anlegen des Maßbands darauf, dass es auch am Hinterkopf auf gleicher Höhe verläuft.
Vergleichen Sie anschließend Ihr Maß mit der Größentabelle für den Venture.
Größentabelle für Helme
| Größe | Kopfumfang |
|---|---|
| XS | 53-54 cm / 20¾-21¼ Zoll |
| S | 55-56 cm / 21⅝-22 in |
| M | 57-58 cm / 22½-22¾ in |
| L | 59-60 cm / 23¼-23⅝ in |
| XL | 61-62 cm / 24-24½ Zoll |
| XXL | 63-64 cm / 24¾-25⅕ Zoll |
Betrachten Sie dieses Maß als Ausgangspunkt, nicht als endgültige Antwort.
Denn zwei Fahrer*innen mit demselben Kopfumfang können völlig unterschiedliche Kopfformen haben.
Der eigentliche Test beginnt erst, wenn Sie den Helm aufsetzen.
Er sollte überall fest anliegen
Ihr Venture sollte beim ersten Aufsetzen überall gleichmäßig fest an Ihrem Kopf anliegen.
Nicht locker an den Seiten. Nicht so fest, dass er auf die Stirn drückt.
Einfach überall ein gleichmäßiger Kontakt.
Ein neuer Helm sitzt fast immer enger als der Helm, den Sie ersetzen. Das ist normal. Die Innenpolsterung und die Wangenpolster werden sich im Laufe der Zeit leicht anpassen.
Was im Laufe der Zeit jedoch nicht besser wird, ist ein Helm, der von Anfang an zu locker sitzt.
In Bezug auf den Sitz eines Helms ist ein fester Sitz gut. Spielraum ist nicht gut.
Ihre Wangen sollten den Druck spüren
Sprechen wir über die Wangenpolster.
Bei einem brandneuen Helm sollten diese fest an Ihren Wangen anliegen. Das empfinden einige Fahrer*innen als etwas ungewöhnlich, insbesondere wenn sie zuvor länger einen eingetragenen Helm getragen haben.
Doch genau so sollte es sich anfühlen.
Die Polster werden sich schnell anpassen. Ihre Wangen werden es Ihnen später danken.
Zwischen Ihrem Gesicht und dem Helm sollte kein Spielraum sein. Wenn Sie Ihre Wangen frei im Helm bewegen können, sitzt der Helm zu locker.
Der Helm sollte Ihre Kopfbewegungen mitmachen
Probieren Sie nun Folgendes aus.
Setzen Sie den Helm auf und bewegen Sie ihn am Kinnbügel vorsichtig von einer Seite zur anderen.
Ihr Helm und Ihr Kopf sollten sich als eine Einheit bewegen.
Wenn sich der Helm dreht, Ihr Kopf aber an Ort und Stelle bleibt, ist innen zu viel Platz. Das fördert beim Geländefahren nicht gerade das Vertrauen und erfüllt nicht das, wofür der Helm konzipiert wurde.
Ein richtig sitzender Helm fühlt sich an, als wäre er eins mit Ihrem Kopf.
Machen Sie den Abrolltest
Greifen Sie als Nächstes von hinten an den Helm und versuchen Sie, ihn nach vorne vom Kopf abzurollen.
Gehen Sie nicht mit Gewalt vor. Überprüfen Sie lediglich, ob sich der Helm bewegen lässt.
Ein gut sitzender Venture sollte fest auf dem Kopf sitzen bleiben.
Einfacher Test. Wichtiges Ergebnis.
Denn der beste Schutz der Welt funktioniert nur, wenn der Helm dort bleibt, wo er hingehört.
Überprüfen Sie den Kinnriemen
Der Riemen sollte nach dem Einstellen des Doppel-D-Ring-Systems fest unter Ihrem Kinn sitzen.
Nicht locker.
Nicht so fest, dass er Sie einengt.
Gerade so fest, dass der Helm nicht verrutscht, wenn Sie sich bewegen.
Befestigen Sie ihn, ziehen Sie ihn fest und überprüfen Sie ein letztes Mal den Sitz.
Der Helm sollte fest sitzen, Sie aber nicht beim Fahren stören.
Geben Sie Ihrem Helm Zeit, sich anzupassen
Ein häufiger Fehler: zu früh eine größere Größe wählen.
Viele Fahrer*innen probieren einen neuen Helm an, empfinden ihn als eng und gehen davon aus, dass sie eine größere Größe benötigen.
Das ist in der Regel nicht der Fall.
Ein neuer Helm sollte enger sitzen als ein gebrauchter. Mit der Zeit gibt das Innenmaterial leicht nach und passt sich Ihrer Kopfform an.
Das ist normal.
Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen einem festen und einem schmerzhaften Sitz.
Wenn Sie starke Druckstellen, anhaltendes Unbehagen oder Schmerzen in einem bestimmten Bereich verspüren, passt der Helm möglicherweise nicht zu Ihrer Kopfform.
Ein besserer Sitz für jede Kopfform
Jede(r) Fahrer*in hat eine einzigartige Kopfform.
Aus diesem Grund bietet der Venture PRO-FIT™ ein sich an die Kopfform anpassendes Polstersystem, das einen sicheren und bequemen Sitz für unterschiedlichste Kopfformen gewährleistet.
Ganz gleich, ob Sie zu einer ganztägigen Geländefahrt aufbrechen, an einem Enduro-Rennen teilnehmen oder nach einem Dual-Sport-Helm suchen, der für alle Bodenbeschaffenheiten von Asphalt bis unbefestigtem Gelände geeignet ist – der richtige Sitz ist die Grundlage für Sicherheit, Komfort und Selbstvertrauen.
Das Ziel ist ein ganz einfaches.
Ein Helm, der sicher genug ist, um Sie zu schützen. Der komfortabel genug ist, um zu vergessen, dass man ihn trägt. Der gute Konnektivität bietet, damit Sie mit den Fahrer*innen in Ihrer Gruppe in Verbindung bleiben.
Denn wenn Ihr Helm einmal richtig sitzt, denken Sie nicht mehr an ihn.
Sie beginnen stattdessen darüber nachzudenken, wohin die nächste Fahrt geht.
Cardo Venture. Seien Sie die/der Erste.







